Für wen ist diese Woche?
Ungezähmt fühlen richtet sich an Frauen, die einen Verlust oder Abschied erlebt haben und spüren: Da ist etwas, das Raum braucht.
Verlust kann vieles bedeuten. Den Tod eines Menschen oder geliebten Tieres. Das Ende einer Beziehung oder Freundschaft. Den Abschied von einem Lebensentwurf, einem Zuhause, einer Lebensphase oder einer Version von dir selbst.
Deine Erfahrung muss weder frisch sein noch einem bestimmten Bild von „Trauer“ entsprechen. Vielleicht liegt sie schon Jahre zurück. Vielleicht funktioniert dein Alltag längst wieder gut – und trotzdem gibt es etwas, das ausgesprochen, gefühlt oder gezeigt werden möchte.
Die Woche ist für dich, wenn du neugierig darauf bist, dich deinen unterschiedlichen Gefühlswelten zuzuwenden und dich dabei auch auf körperorientierte, kreative und gemeinschaftliche Erfahrungen einzulassen.
Wichtig: Ungezähmt fühlen ist kein therapeutisches Angebot und nicht für akute Trauer- oder Krisensituationen konzipiert. Damit wir gemeinsam schauen können, ob die Woche gerade das Richtige für dich ist, findet vor jeder verbindlichen Anmeldung ein persönliches, etwa 15-minütiges Kennenlerngespräch mit Sabrina statt.
Eine Reise durch die Elemente
Fünf Elemente begleiten uns durch die Woche. Jedes von ihnen öffnet einen anderen Erfahrungsraum – für Gefühle, die vielleicht lange leise waren, für das, was sich bewegen möchte, und für das, was dich trägt.
Feuer: Wut, Grenzen, Kraft
Wir beginnen mit unserem inneren Feuer – und mit einer Emotion, die gerade bei Frauen oft wenig Raum bekommt: Wut. Wir erkunden, wo sie im Körper lebt, was sie uns erzählen kann und welche Kraft in ihr steckt. Es geht um Grenzen und darum, die eigene Kraft wahrzunehmen. Wut darf laut sein. Muss sie aber nicht. Du entscheidest zu jeder Zeit selbst, wie viel Raum du ihr geben möchtest. Die Natur stellt uns den perfekten Resonanzraum für alles, was Ausdruck finden möchte.
Wasser: Trauer, Loslösen, Fließen
Wut und Trauer liegen manchmal näher beieinander, als wir denken. Wo das Feuer aktiviert hat, darf das Wasser uns nun weicher werden lassen. Wir lassen fließen, was schmerzt, fehlt oder vielleicht schon lange mitgetragen wird. Dabei geht es nicht darum, etwas endlich loszulassen oder abzuschließen. Trauer darf da sein, sich verändern, wellenartig auftauchen und sich wieder zurückziehen. Gemeinsam geben wir ihr den sicheren Raum, den sie verdient hat.
Erde: Halt, Ressourcen, Verbundenheit
Der Erdungstag ist eine Einladung, die eigenen Ressourcen wiederzuentdecken: Was trägt mich? Was nährt mich? Was ist geblieben, auch wenn anderes verloren gegangen ist? Welche Menschen, Orte, Erfahrungen und Fähigkeiten geben mir Halt? Wir richten den Blick auf unsere Ressourcen und auf Verbindung – zu uns selbst, zu anderen und zur Natur um uns herum.
Raum: Integration, Innehalten, Sein
In der Mitte der Woche besuchen wir einen Ort, der auf ganz natürliche Weise alle Elemente miteinander verbindet: den Strand. Im Ayurveda gilt Äther als das feinste der fünf Elemente. Es ist der Raum, in dem alles andere überhaupt erst existieren kann. Und genau darum geht es an diesem Tag: Platz entstehen zu lassen für das, was da ist – zwischen uraltem Gestein, salzigem Wind, rauschenden Wellen und warmer Sonne wird die Weite ein wichtiger Teil unserer Erfahrung.
Luft: Freude, Leichtigkeit, Lebendigkeit
Zum Abschluss laden wir die Leichtigkeit ein. Luft steht für Leben, Freiheit und die wilde Freude, die neben allem anderen existieren darf. Wir geben Raum für Spiel, Lachen, Tanz und all das, was nach draußen möchte. Wut, Trauer und Freude sind dabei keine Gegensätze – sie sind vielmehr wunderschöne und wertvolle Richtungen deines ganz eigenen inneren Pendels.
So sieht ein typischer Tag aus:
- Sonnenaufgang in Stille
- Gemeinsamer Start in den Tag
- Frühstück Somatische Bewegung / Tanz
- Freie Zeit + Snack Kreativer Ausdruck / Ritual
- Abendessen
- Gemeinsamer Tagesausklang
Über Sabrina:
Sabrina ist Trauerbegleiterin und schafft Räume für Emotionen, die im Alltag zu wenig Platz finden. Sie versteht Trauer als etwas zutiefst Individuelles, das unser gesamtes System berührt und als Emotion selten allein kommt. In ihrer Arbeit verbindet sie deshalb Körperarbeit mit kreativen Methoden – um alle Gefühle zu spüren, auszudrücken und darin sicher zu bleiben. Und das am liebsten im Tanz mit den Elementen.





